René Telemann

Übungsreihe Kommunikation (14)

Ihr Übung-Programm für jeden Tag (14),

Reframing – Die Macht des Umdeutens

Wenn Sie im Coaching bei bei jemanden wären und würden über irgendetwas klagen, dann würde der Coach wahrscheinlich sagen: „Das habe ich auch, wo ist das Problem. Wenn sie sonst nichts haben“
oder „Das möchte ich auch können. Wie machen Sie das, sich so z. B. unglücklich zu fühlen. (dass jemand etwas haben will, was sie loswerden wollen, macht bei vielen „klick“)
oder „Sein Onkel hätte es und hat dann immer Folgendes gemacht…“

Definition: Alles, was wir wahrnehmen, nehmen wir in einem Rahmen (Bezugsrahmen, Wahrnehmungsrahmen, …) wahr. Dieser Rahmen ist subjektiv (wird von uns bewertet) und kann geändert werden. Dieses Umrahmen (Neurahmen) heißt im Reframing.

Übung

a) Suchen Sie sich 10 Ereignisse in Ihrem Leben aus, die sie unangenehm bewertet haben und finden dafür eine neue Bedeutung.


z. B. ein Freund hat Sie kurzfristig versetzt > heißt für viele sich zu ärgern
Neue Bedeutung: Er weiß, dass sie Zeit für sich bräuchten
Endlich kann ich etwas tun, was ich schon lange tun wollte
„Sie haben Freunde“, wenn sie keine hätten, würden sie nicht versetzt werden.
Viele haben keine Freunde

b) Vielleicht kennen Sie das: Wenn Ihnen etwas Schlimmes zugestoßen ist, kommen unangenehme Gefühle hoch. Wenn sie
dann 3 Jahre später an das Thema denken, war es vielleicht positiv, dass ihnen das zugestoßen ist.


Da gibt es viele Beispiele: Jemand hat den Flug verpasst. 5 Tage später erfahren Sie, das das Flugzeug abgestürzt ist.
Sie haben einen Job nicht bekommen. Rückwirkend ist es gut gewesen, sonst hätten Sie nie diese Stelle….
Wenn Dinge im Moment nicht so laufen wie sie sollten, was ist der Vorteil am jetzigen Zustand?
Denken Sie jetzt nach, da gibt es sicherlich etwas.

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