René Telemann

Übungsreihe Kommunikation (15)

Ihr Übung-Programm für jeden Tag (15),

Reframing im Alltag Jedes Verhalten ist in irgend einem Kontext von Vorteil. Absicht ist nicht gleich Verhalten. Es gibt eine Grundannahme, dass jedem Verhalten eine positive Absicht vorausgeht.

Übung

Hier noch mal ein Beispiel von der letzten Übung:
Eine Mutter schreit Ihr Kind an, weil es gerade ein Glas mit Himbeersirup auf die Kante vom Tisch stellt.
Was ist sie in Ihren Augen:
Sie ist eine Rabenmutter, weil sie Ihre Kinder anschreit.
Ihr ist der Teppich wichtiger als das Kind.
Sie ist eine liebevolle Mutter, weil Ihr Kind hörgeschädigt ist und sie mit Ihr lauter reden muss, damit das Kind sie versteht.

Aber diesmal geht es darum, das wir Menschen oft Wörter benutzen, welche unangenehm besetzt sind:
Statt:                                                        Besser:

SchnittstelleKontaktstelle
BlindbewerbungDirektbewerbung
Gespräche kosten ZeitZeit investieren in…
KostenInvestitionen
Kritikgespräch  Feedback- oder Optimierungsgespräch
Gibt es noch Einwände? Können wir das so vereinbaren

Deuten Sie folgende Wörter um:
Fehler = Chance etwas Neues anzugehen
Unordnung oder unordentlich = ein Mensch mit klaren Prinzipien
Unglück = …
Krankheit = …                                              (daran denken, es gibt immer eine positive Absicht)
Kredithai = …
Zechpreller = …

Überlegen Sie, welche Wörter benutzen Sie in Ihrem beruflichen Alltag?
Aufgabe: Jeden Tag ein Wort durch eine andere Formulierung ersetzen.

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