René Telemann

Übungsreihe Kommunikation (4)

Ihr Übung-Programm für jeden Tag (4),

Kalibrieren und der Unterschied zu Wahrnehmung und InterpretationKalibrieren (Abgleich, Abstimmung, Eichen) bezeichnet den „Prozess, mit dem man sich auf die nonverbalen Signale einstimmt, die beim Gegenüber einen bestimmten Zustand anzeigen.Kalibrieren ist die Wahrnehmung (subtiler) äußerer nonverbaler Signale, die mit inneren Zuständen und Gedanken eines anderen Menschen einhergehen.

Wird später das äußere Muster wieder erkannt, lässt sich auf den inneren Zustand der Person schließen.Kalibrieren geht komplett VAKOG, wobei visuell und auditiv, die gängigen Sinneskanäle sind.Durch Kalibrieren ist es möglich, die Reaktion des Anderen zu lesen und nicht zu halluzinieren oder sich durch die bewussten Worte täuschen zu lassen.

Manche Menschen nehmen Situationen intuitiv war, wissen aber manchmal nicht, ob sie gerade sich oder den Anderen oder eine Mischung daraus wahrnehmen. Dieses Problem lässt sich durch kalibrieren deutlich verringern. Gute Coaches haben gelernt, kontinuierlich die Reaktionen auf das, was sie tun, zu lesen und sich immer wieder neu zu kalibrieren.

Übung

Achten Sie z. B. bei Ihrem Partner auf die Körpersprache und versuchen Sie, den inneren Zustand (die Stimmung, wie z. B. Freude, Trauer, Begeisterung, Gereiztheit usw.) zu erkennen. Später können Sie Ihre Hypothesen überprüfen.

Da jeder Mensch einzigartig und individuell ist und in unterschiedlichen Kontexten verschieden reagiert, ist es notwendig, sich immer wieder neu zu kalibrieren.Unterscheide:Wahrnehmung – das reine zur Kenntnis nehmen des Verhaltens der anderen PersonKalibrieren – das individuelle verbinden von Verhaltens und Zustandes (höhere logische Ebenen) einer Person. Hierbei wird das Verhalten beobachtet, während die Person schildert, wie es Ihr geht (höhere logische Ebenen).

Interpretation – schließen auf den Zustand einer Person aus dem Verhalten.

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