René Telemann

Übungsreihe Kommunikation (9)

Ihr Übung-Programm für jeden Tag (9),

Wahrnehmungskanäle
VAKOG – visuell, auditiv, kinästhetisch, olfaktorisch und gustatorisch
Der Ausdruck Wahrnehmungskanäle stammt aus der Kommunikationswissenschaft. Er bezeichnet die fünf Sinne
des Menschen, also die visuelle, auditive, kinästhetische, olfaktorische und gustatorische Wahrnehmung. Es besteht die Annahme, dass Menschen immer nur einen oder zwei Ihrer Wahrnehmungskanäle bevorzugt nutzen. Je nach den bevorzugten Sinnen nehmen die Menschen unterschiedliche Informationen aus Ihrer Umwelt wahr. Reize, die die nicht genutzten Wahrnehmungskanäle ansprechen, filtert das Gehirn automatisch aus.

Ziel ist es, die Kommunikation zu verbessern und Lernprozesse zu optimieren. Mit dem Wissen um die bevorzugen Kanäle der Wahrnehmung ist es möglich, die Nutzung der Sinne aktiv zu verändern. Das Einbeziehen der wenig genutzten Sinne in die Kommunikation verfeinert die Wahrnehmung und führt zu einem besseren Eingehen auf das Gegenüber. Auch zum Erlernen verschiedener Lerntechniken ist das Kennen der häufig genutzten Wahrnehmungskanäle sinnvoll. Mit diesem Wissen lässt sich eine Lernumgebung schaffen, die den Vorlieben des Lernenden entgegenkommt. Das führt zu einer höheren Lernleistung und effektiverem Lernen. Gleichzeitig können die weniger genutzten Sinne gezielt
trainiert werden.

Übung

a) Welcher Sinneskanal ist Ihr Lieblingssinneskanal. Achten Sie einen Tag lang darauf, (Sehen, Hören, Fühlen, Riechen, Schmecken) wie Sie die meisten Informationen aus Ihrer Umwelt aufnehmen.

b) Wenn Sie das nächste Mal jemandem von Ihrem Urlaub erzählen, achten sie darauf, mit allen Sinnen zu sprechen.

c) Übersetzen Sie die folgenden Sätze in ein anderes Repräsentationssystem Deiner Wahl:
“Die neue Assistentin ist eine dufte Biene”,
“Jetzt habe ich Ihnen das schon zum 20sten Mal gesagt.”,
“Das ist eine sehr wackelige Angelegenheit.”

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